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Die Studierenden erlernen im Hauptstudium in einem zweisemestrigen IT-Projekt, einem zentralen Modul in der Ausbildung, betriebswirtschaftliche Prozesse zu analysieren und software-technisch abzubilden. Ausgehend von einer Fallstudie werden betriebswirtschaftliche Problemstellungen aus dem internen und externen Rechnungswesen gelöst und in SAP R/3 implementiert. Im ersten Teil des IT-Projektes werden zunächst die Anforderungen aus der Fallstudie ermittelt. Die Anforderungen, die durch die Fallstudie abgedeckt werden, sind bewusst breit aufgestellt:

  • es müssen Stammdaten angelegt und sinnvoll attributiert werden
  • es müssen Bewegungsdaten erzeugt werden
  • es müssen Customizing-Anforderungen umgesetzt werden
  • es müssen Programmierarbeiten durchgeführt werden zur Abdeckung von Anforderungen, die der Softwarestandard nicht bietet, wie es etwa bei Datenübernahmen der Fall ist.

Die Ergebnisse münden in der Ausarbeitung eines Pflichtenheftes, welches dann im zweiten Teil des IT-Projektes zur Implementierung ansteht. Fester Bestandteil im zweiten Teil des IT-Projektes ist auch das strukturierte Testen der Implementierungen. Dazu werden Testfälle geschrieben, anhand derer die Umsetzungen überprüft werden.

Während des gesamten Projektes arbeiten die Studierenden in Projektteams. Das IT-Projekt unterstützt damit das Arbeiten im Team – eine Kompetenz, die von der Praxis gefordert wird. Weil es sich bei dem IT-Projekt eben um ein „Projekt“ handelt, ist jeder Studierende einer Projektrolle zugeordnet: Projektleitung, Entwicklung, Qualitätsmanagement, Information Development. Man kann sicherlich sagen, dass damit der Realität von Softwareprojekten in hohem Ausmaß Rechnung getragen wird.

Zum Durchführen eines Projektes sind darüber hinaus Kenntnisse aus dem Projektmanagement anzuwenden. Dazu zählen etwa der Aufbau eines Risikomanagements, das Durchführen einer Stakeholder-Analysis sowie die Etablierung eines Kommunikationsmanagements. Die Ergebnisse der Gruppen werden im Rahmen einer Plenumsveranstaltung in englischer Sprache vorgestellt. Die Moderation wird dabei stets von einer der anderen Projektgruppen durchgeführt. Wenn man zusammenfasst, so deckt das IT-Projekt wesentliche Kernelemente einer Ausbildung ab, die Betriebswirtschaft und Informationstechnologie kombiniert. Das IT-Projekt ist durchweg praxisorientiert ausgerichtet und wird durch Kompetenzen rund um das Projektmanagement ergänzt. Eine Abrundung erfährt das Projekt durch begleitende Vorträge von Praxisvertretern über Software-Projekte und deren Management.

 

Exkursion an Rhein und Ruhr: Von der Kohle bis zur Hightech-Logistik

Drei Tage lang reiste der Kurs WIBI09B (bestehend aus 17 Studenten) in Begleitung von Prof.Dr. Hoch und dem Dozenten Dipl.Volkswirt Wolfgang Abicht in das Herz der deutschen Industrielandschaft.

Das Programm war mit sechs Besichtigungsterminen zwar sehr straff, bereut hat es aber keiner der Exkursionteilnehmer. So wurde z.B. die Essener Zeche Zollverein 23 besichtigt, aber auch das Distributionszentrum von Ikea Deutschland. 

Einen ausführlichen Exkursionsbericht finden Sie  hier.

 

 

Exkursion zur Deutschen Post DHL in Bonn

   

Logistikinnovation auf Weltniveau 

Autoren: Dipl.-Volkswirt Wolfgang Abicht, Prof. Dr. Rainer Hoch 

Die diesjährige Exkursion im Rahmen der Vorlesung über Supply-Chain-Management führte die Studenten des BWL-Studiengangs International Business Information Technology (WIBI08 A/B) Mitte April 2010 zur Deutschen Post DHL nach Bonn. 38 Studenten informierten sich in Begleitung der Studiengangsleiter Prof. Dr. Rainer Hoch und Prof. Peter Mayr sowie des Dozenten Diplom-Volkswirt Wolfgang Abicht im „Innovation Center“ der DHL über neueste Logistikentwicklungen. 

Das Besondere des „Innovation Centers“ ist die durchgängige Darstellung eines Logistikprozesses vom Lieferanten bis zum Endadressaten. An Jeder Station wird dabei aktuellste Technologie vorgestellt: RFID, Tracking and Tracing über GPS und Internet sowie die SmartSensor-Technologie zur Überwachung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Erschütterungen über die gesamte Lieferkette hinweg. Die Präsentation mit einem kräftigen Schuss Raumschiff-Atmosphäre und Sphärenmusik sorgte dafür, dass sich die Besucher schon heute in die Zukunft der Supply-Chain-Technologien versetzen konnten, zumal einige der vorgeführten SCM-Module tatsächlich noch Zukunftsmusik sind und die Grenzen des derzeit technisch Machbaren und ökonomisch Sinnvollen aufzeigen. 

Am Nachmittag stand der Besuch des 40-stöckigen „Post Towers“ auf dem Programm. Aufgrund seiner zukunftweisenden Architektur ist die Zentrale des Logistikkonzerns nicht nur ein städtebaulicher Akzent für Bonn, sondern auch für das gesamte Rheintal im Umraum des Siebengebirges. Architekt des „Post Towers“ ist Prof. Helmut Jahn, der bereits vielfach international ausgezeichnet wurde. 

Das mit 162 Metern höchste Gebäude in Nordrhein Westfalen überzeugt durch seine transparente Gestaltung und ist weit davon entfernt, durch klotzige Breite und Höhe die darin arbeitenden 2000 Menschen mit Beton und Stahl zu erdrücken. Es gibt keine langen, engen Flure oder Treppenhäuser und keine optisch abgeriegelten Bürotrakte. Die Glasarchitektur begünstigt die Kommunikation und ermöglicht es, von fast jedem Platz aus den Überblick zu behalten. In Filmbeiträgen und Vorträgen wurde die Besuchergruppe umfassend über die wesentlichen Details der modernen und umweltschonenden Geschäftsarchitektur informiert. 

Die Exkursionsteilnehmer im Briefkastenmuseum, das sich auf der Verbindungsebene der beiden Flügel des Post Towers befindet. (Foto: Hoch)

BeNeLux Exkursion

IBIT in BeNeLux - zu Gast im Herzen Europas

Im Zuge einer einwöchigen Exkursion durch die Niederlande, Belgien und Deutschland besuchte der Studiengang „International Business Information Technology“ IBIT zahlreiche global tätige Institutionen und Unternehmen. 
Das Ergebnis der über ein Jahr andauernden Exkursions-Planungen war ein Programm, das sowohl die Studenten als auch die Studiengangsleiter nicht für möglich hielten. Auf Eigeninitiative hin beschlossen das damalige Viertsemester WIBI07 des IBIT-Studiengangs im Abschlusssemester eine gemeinsame Studienfahrt vorzuschlagen. Am 13. Juni um 6.30 Uhr ging es dann mit Fahrtziel Brüssel los. Dort begann man mit einer Stadtführung auf der neben architektonischen Meisterwerken (Grand-Place etc.) und der Geschichte Belgiens auch das komplexe politische System des Landes erläutert wurde.

Am nächsten Morgen besuchte der Kurs das Europäische Parlament und die Generaldirektion für Informationsgesellschaft. Diese Direktion unterstützt die Europäische Kommission bei Angelegenheiten der Informations- und Telekommunikationstechnologie. Hierzu gehören neben der Förderung von Forschungsprojekten u.a. auch das Festlegen der Gebühren für eine SMS aus dem europäischen Ausland und die Gewährleistung der einheitlichen europäischen Notrufnummer 112. Im Anschluss an eine Präsentation über die Aufgaben der Informationsgesellschaft diskutierten die Studenten mit den Verantwortlichen über aktuelle Themen wie die Umstellung von IPv4 auf IPv6 und die Regulierung von VDSL-Netzen. Abends bewunderten die Studenten das Atomium in Brüssel, das 1959 zur Weltausstellung als Zeichen der friedlichen Nutzung von Kernenergie errichtet wurde.

Dienstag in aller früh setzte der Bus seine Fahrt mit Ziel Antwerpen fort. Im Hafen von Antwerpen konnte der Kurs miterleben, wie die riesigen Frachtschiffe jeweils von mehreren Kapitänen über die Schelde und durch zahlreiche Schleusen an die Docks geführt wurden. Außerdem wurden die Studenten an den Fabriken von Exxon, BASF, etc. vorbeigeführt, die den Hafen von Antwerpen zum zweitgrößten Chemieindustriepark der Welt machen.

Nachmittags fuhr man weiter in den größten Hafen Europas. Im Hafen von Rotterdam bekamen die Studenten einen Einblick in die Software-Systeme und Schnittstellen des Logistikunternehmens DB Schenker. Insbesondere die Value-Added-Services, die das Unternehmen seinen Kunden anbietet, stießen während einer Führung durch die Lagerhallen auf das Interesse der Studenten. So werden beispielsweise Kleidungsstücke aus den Paletten entnommen, einzeln gelagert und bei einer Kundenbestellung in der gewünschten Menge verpackt und verschickt. Dies reduziert die Lieferzeit, da die Bestellung nicht umständlich an einen Händler gesandt wird, sondern direkt das Versandunternehmen erreicht. Schließlich ließen die Studenten den Tag mit einem gemütlichen Barbecue am Nordseestrand in Scheveningen ausklingen.

Donnerstag folgte ein Besuch des Internationalen Strafgerichtshofes ICC in Den Haag. Nach einer Präsentation über die Rolle des ICC konnten die Studenten eine Verhandlung gegen Thomas Lubanga Dyilo mitverfolgen, der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, insb. der Rekrutrierung von Kindersoldaten im Kongo angeklagt ist. Anschließend setzte der Kurs die Fahrt nach Amsterdam fort. Die niederländische Hauptstadt erkundete man zunächst per Stadtführung und anschließend auf einer Grachtenrundfahrt. Außerdem konnten die Studenten die Gemälde von Van Gogh und vielen anderen Künstlern im niederländischen Reichsmuseum bewundern.

Freitagmorgen stand ein Besuch beim Druckerhersteller Océ an. Hier wurde gezeigt, welche Aufgaben die Software für einen Drucker erfüllen muss, welche Details die Industriedrucker einzigartig machen und wie diese hergestellt und gewartet werden. Anschließend setzte der Bus seine Fahrt fort. Nahe Krefeld besuchte man den real Future-Store. Auf den ersten Blick mag dieser wie ein gewöhnlicher Supermarkt der Marke real erscheinen. Jedoch wird schnell die besondere Ausstattung dieses Marktes deutlich. Zum Beispiel sind RFID-Chips an den Waren angebracht um den Bestand in den Regalen jederzeit automatisch zu bestimmen. So erkennen Mitarbeiter leere Regale frühzeitig und können diese auffüllen bevor der Kunde vor leeren Fächern steht. Im Anschluss an den Besuch des Future-Stores setzte der Bus die Fahrt nach Düsseldorf fort. Nach einer Stadtführung feierten die Abschlussstudenten und Studiengangsleiter den letzten gemeinsamen Abend bevor es Samstagmorgen wieder zurück nach Mannheim ging.

IT Virtualisierung ist zurzeit ein vielfach diskutiertes Thema zur Senkung von IT-Infrastrukturkosten bei Konzernen. Namhafte Hardware- und Softwareanbieter werben mit ihren neuesten Produkten für Virtualisierung. Täglich lassen sich in der Fachpresse neue Ideen und Erfolgsprojekte mitverfolgen. IT Virtualisierung wirbt mit hoher Flexibilität und Dynamik. 

 

Workshop Virtualisierung in der IT – Virtualis Novum est

Der Abschlussjahrgang 2010 des Studiengangs International Business Information Technology IBIT'07 der Dualen Hochschule Baden-Württemberg organisierte einen Präsentationstag über Virtualisierung in der IT. Dieser ist war Ergebnis einer Lehrveranstaltung unter Leitung von Prof. P. Mayr. Die Studierenden informierten mit anschaulichen Präsentationen und Live-Demonstrationen über verschiedene Arten von Virtualisierung, deren Funktionsweise und Erfolgspotentiale. Ergänzend informierte Gastredner Hannes Kühnemund von der SAP AG über die Organisation von Virtualisierungsprojekten in Unternehmen. 

Cloud Computing – hier, heute, überall 

Der Abschlussjahrgang 2011 organisierte eine Fachtagung zum Thema Cloud Computing. Online-Bezahlungssysteme, die Abwicklung logistischer Prozesse, Enterprise Ressource Planning, Dokumentenmanagement, Kontaktmanagement oder Costumer Relationship Management waren dabei nur einige der von ihnen behandelten Thematiken. 

Auch in diesem Jahr wird es eine Veranstaltung zum Thema Anwendungen in der Cloud geben. Interessierte sollten sich den 5.Juni 2012 dafür vormerken. Informationen und Unterlagen zur vergangenen Veranstaltung zum Cloud Computing finden Sie unter http://www.cloud-computing-workshop.de/.

Learning business by doing business

Das Planspiel General Management II bildet eine Brücke zwischen
betriebswirtschaftlicher Theorie und betrieblicher Praxis. Drei Tage lang
übernehmen die Studierenden die Aufgaben des Vorstandes eines
Industrieunternehmens und lernen in simulierter Umgebung wie Ziele und
Strategien in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld festgelegt und verfolgt
werden.
 
Nächster Termin: 16.-18. April 2012

Veranstaltungsort: Herz-Jesu-Kloster in Neustadt

Das International Seminar ermöglicht den Studierenden:

  • Erwerb von Wissen über ein bestimmtes Gebiet der Welt, Internationalität
  • Vorbereitung der Studierenden auf Tätigkeiten in einer globalisierten Welt
  • Anwendung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken
  • Training in der englischen Sprache
  • Übung von Gruppenarbeit auch in virtuellen Situationen
  • Anwendung von Recherchiertechniken
  • Anwendung von Präsentationstechniken
  • Organisation von mehrtägigen Workshops

Als weitere Adressaten stehen unsere Ausbildungsunternehmen im Blickfeld; dadurch dass einige von ihnen Projektaufgaben an die Studierenden gestellt haben, kommt im Rahmen des diesjährigen Seminars der duale Charakter des dualen Studiums exemplarisch zum Ausdruck.

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